"Werden es bekommen": Trump legt gegen Grönland nach - Insel-Chef wird deutlich

Iranischer Führer droht Trump mit hartem Gegenschlag

08.18 Uhr: Irans oberster Führer, Ayatollah Ali Khamenei, droht laut der Nachrichtenagentur Reuters den USA mit einem "harten Schlag", falls das Land die Drohung von US-Präsident Donald Trump wahr machen würde. Trump hatte am Sonntag gesagt, er werde den Iran bombardieren, falls die Iraner nicht bereit seien, ein neues Atomabkommen zu unterzeichnen. 

Die Iraner hatten in der vergangenen Woche Verhandlungen erst einmal zurückgewiesen. Trump sagte daraufhin: "Wenn sie keinen Deal machen, wird es Bombardierungen geben. Bombardierungen, wie sie sie zuvor noch nie gesehen haben." Außerdem drohte Trump harte Zölle gegen den Iran an.
 

"Falls er das tut": Trump schickt eindringliche Warnung an Selenskyj

06.05 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj mit Konsequenzen gedroht, falls dieser nicht das geplante Rohstoffabkommen mit den Vereinigten Staaten schließen sollte. Er habe den Eindruck, dass Selenskyj einen Rückzieher bei der Vereinbarung machen wolle, sagte Trump während eines Flugs an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One am Sonntag (Ortszeit). "Und falls er das tut, bekommt er Probleme - große, große Probleme."

Es sei ein Abkommen vereinbart worden, und nun wolle Selenskyj dieses neu verhandeln, kritisierte Trump. Nachdem der Republikaner den Deal zwischen der Ukraine und den USA offenbar schon kurz vor der Unterzeichnung gesehen hatte, bremste Selenskyj die Erwartungen in der vergangenen Woche. Es sei noch sehr früh, um über ein Abkommen zu sprechen, dessen Fassung sich mehrfach geändert habe, sagte er bei einer Pressekonferenz in Paris.

Mehr aus dem Bereich Ausland

Marine Le Pens politische Karriere ist vorerst am Ende
Montag, 31.03.2025 | 22:31
Putin beruft Rekordzahl an Rekruten ein – Kreml reagiert auf Trumps Wutausbruch
Montag, 31.03.2025 | 19:17
Hunderte Gaststudierende müssen USA verlassen: Behörden fordern plötzlich Ausreise
Montag, 31.03.2025 | 18:30
Le Pen lässt Kandidatur trotz Verbot offen: "Lasse mich nicht ausschalten"
Montag, 31.03.2025 | 16:17
Chinas neue Waffe im Weltall besorgt Experten – „ungünstig für uns“
Montag, 31.03.2025 | 16:09
Warum das Urteil gegen Le Pen so einschneidend ist
Montag, 31.03.2025 | 15:22
Kanadier lassen sich nicht einschüchtern – US-Produkte werden jetzt boykottiert
Montag, 31.03.2025 | 14:50
Trump droht dem Iran mit „Bombardierungen“
Montag, 31.03.2025 | 13:45
Neue Offensive im Süden Gazas: Israels Armee fordert Flucht aus Rafah
Montag, 31.03.2025 | 13:24
Mit Käsehut: Musk verteilt vor Richterwahl Millionen-Schecks an Gäste
Montag, 31.03.2025 | 13:24
Russland und USA führen bereits Gespräche über Ausbeutung Seltener Erden
Montag, 31.03.2025 | 12:43

Meistgelesene Artikel der Woche

Ärztliche Untersuchung möglich: Neue EU-Regel - Führerschein ist künftig nur noch 15 Jahre gültig
Mittwoch, 26.03.2025 | 08:08
Neue Stanford-Studie: Wir altern nicht gleichmäßig – sondern besonders stark in zwei Jahren
Sonntag, 30.03.2025 | 09:05
Mann nimmt fast 70 Kilo ab – dank dieser Routine
Freitag, 28.03.2025 | 06:46
Jobsuchender bricht nach dreister Forderung im dritten Bewerbungsgespräch ab
Dienstag, 25.03.2025 | 12:08
„Er wird bald sterben“: Selenskyj sät neue Zweifel an Putins Gesundheitszustand
Donnerstag, 27.03.2025 | 10:07
5 Tipps helfen Ihnen dabei, 10 Kilo vor dem Sommerurlaub abzunehmen
Freitag, 28.03.2025 | 17:26

"Wir hatten einen Deal zu seltenen Erden", so Trump, aber jetzt sage Selenskyj, er wolle diesen Deal wieder aufschnüren und neu verhandeln. Trump warf ihm vor, er habe die Ukraine zum Nato-Mitglied machen wollen, obwohl immer klar gewesen sei, dass es nicht dazu kommen werde. Das habe Selenskyj inzwischen verstanden.

Starmer und Trump führen "produktives" Gespräch über Handelsabkommen

Montag, 31. März, 00.31 Uhr: Der britische Regierungschef Keir Starmer hat mit US-Präsident Donald Trump über ein mögliches Handelsabkommen zwischen ihren beiden Ländern gesprochen. Das Telefonat sei "produktiv" gewesen, erklärte am Sonntagabend das Büro des britischen Premierministers. Die Verhandlungen darüber sollten fortgesetzt werden. "Es wurde vereinbart, in den kommenden Tagen in Kontakt zu bleiben."

Seit dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU) haben mehrere britische Regierungen versucht, ein Handelsabkommen mit den Vereinigten Staaten zu erzielen. Dies gelang bisher nicht. Starmer aber ist optimistisch hinsichtlich eines baldigen Abkommens, vor allem nach einem Besuch bei Trump in Washington im Februar zeigte er sich positiv gestimmt.

Allerdings hat Trump Großbritannien wie andere Länder auch mit Zoll-Androhungen konfrontiert. Im Gegenzug zu anderen Staaten hat London bisher nicht mit Vergeltung gedroht. Vielmehr sagte Finanzministerin Rachel Reeves vor wenigen Tagen, ihre Regierung wolle nichts tun, "um diese Handelskriege zu eskalieren".

Grönlands Regierungschef stellt klar: "USA bekommen Grönland nicht"

22.26 Uhr: Der neu gewählte Regierungschef Grönlands, Jens-Frederik Nielsen, hat den Besitzansprüchen von US-Präsident Donald Trump eine klare Absage erteilt. Trump sage, er werde Grönland bekommen, schrieb Nielsen auf Facebook und wurde dann seinerseits deutlich: "Lassen Sie mich das klar sagen: Die USA bekommen Grönland nicht. Wir gehören niemand anderem. Wir bestimmen selbst über unsere Zukunft."

Trump selbst legte am Sonntag noch mal nach. "Wir werden Grönland bekommen. Ja, 100 Prozent", sagte Trump in einem NBC-Telefoninterview. Er fügte hinzu, dass es eine "gute Möglichkeit gibt, dass wir es ohne militärische Gewalt tun können", aber dass er nichts ausschließe. Auf die Frage, welche Botschaft ein Erwerb Grönlands an Russland und den Rest der Welt senden würde, sagte Trump laut NBC: "Darüber denke ich wirklich nicht nach. Es ist mir eigentlich egal." Grönland sei ein ganz anderes Thema. Es gehe um den internationalen Frieden und um internationale Sicherheit und Stärke.

Nielsen riet den Bürgern Grönlands, gelassen auf Trumps Besitzansprüche zu reagieren. Trump müsse klar und deutlich gezeigt werden, dass Grönland nur dessen Bewohnern gehöre. "So war es gestern. So ist es heute. Und so wird es auch in Zukunft sein", schrieb der 33-Jährige.

"Ich mache keine Witze": Trump spekuliert trotz rechtlicher Hürden über dritte Amtszeit

Sonntag, 30. März, 19.23 Uhr: US-Präsident Donald Trump schließt eine dritte Amtszeit für sich nicht aus – obwohl die Verfassung maximal nur zwei erlaubt. Viele seiner Anhänger wollten, dass er es mache, sagte Trump in einem Telefonat mit NBC News. Aber er sage ihnen, dass "wir noch einen langen Weg vor uns haben, es ist noch sehr früh in der Regierung". Auf die konkrete Frage, ob er eine weitere Amtszeit anstrebe, antwortete der Präsident laut NBC: "Ich arbeite gerne." Und fügte auf Nachfrage hinzu: "Ich mache keine Witze." 

Auf die Frage, ob ihm Pläne vorgelegt worden seien, die ihm eine dritte Amtszeit ermöglichen würde, sagte Trump: "Es gibt Methoden, mit denen man das tun könnte." Er schloss auch nicht das Szenario aus, dass sein Vize J.D. Vance für das Präsidentenamt kandidiere und dann Platz mache für Trump. Das sei eine Methode, antwortete Trump laut NBC und fügte hinzu: "Aber es gibt auch andere."

Der 22. Verfassungszusatz legt fest, dass niemand mehr als zweimal zum US-Präsidenten gewählt werden darf. Doch hat Trump in den vergangenen Monaten schon mehrmals damit kokettiert, länger im Amt zu bleiben. 

Auch die oppositionellen Demokraten fürchten, der Republikaner könne versuchen, die Verfassung anders auszulegen, um länger an der Macht zu bleiben. Die juristische Fachwelt hat ebenfalls schon Theorien durchgespielt, wie Trump das versuchen könnte.

Umstrittener Besuch von US-Vizepräsident J.D. Vance und Ehefrau Usha Vance auf Grönland

11.26 Uhr: Ursprünglich war geplant, dass Vizepräsidenten-Gattin Usha Vance von Donnerstag bis Samstag auf die von Trump begehrte Insel reist und dort unter anderem ein Hundeschlittenrennen besucht. Begleiten sollten sie demnach u.a. der Nationale Sicherheitsberater Mike Waltz und Energieminister Chris Wright. Nach Angaben der grönländischen Regierung ist die angekündigte Reise der amerikanischen Delegation von der US-Regierung jedoch abgesagt worden. Stattdessen wird Usha Vance zusammen mit ihrem Mann, Trump-Vize J.D. Vance, am Freitag auf die US-Basis Pituffik im abgelegenen Nordwesten Grönlands reisen.

Elon Musk sieht das Ende seiner Regierungsarbeit in Sicht

7.58 Uhr: Elon Musk hat angekündigt, dass seine Arbeit in der US-Regierung bald enden wird. Der Milliardär ist seit zwei Monaten Leiter der Effizienzbehörde DOGE und hat mit intensiven Sparmaßnahmen Aufmerksamkeit erregt. Laut Musk soll seine Tätigkeit aber nur 130 Tage andauern. Dann habe er „den größten Teil der erforderlichen Arbeit“ geleistet, so der Tech-Milliardär.

In einem Interview mit Fox News erklärte Musk, er wolle das Staatsdefizit um eine Billion US-Dollar senken. Seine Arbeit sei zur Hälfte abgeschlossen. Im Interview nahm auch Joe Gebbia, Airbnb-Mitbegründer, teil und kritisierte die veralteten Regierungssysteme. Gebbia sagte: „Wir glauben wirklich, dass die Regierung ein Apple-Store-ähnliches Erlebnis haben kann.“

Musk wurde von Fox-News-Moderator Baier gefragt, wie er die sozialen Leistungen trotz Sparmaßnahmen sicherstellen will. Musk versicherte, die Menschen würden „mehr Geld erhalten werden, nicht weniger Geld“. 

Den massiven Stellenabbau, der durch seine Maßnahmen bereits stattgefunden hat, spielte Musk herunter. Laut Gerichtsakten haben bereits 24.000 Bundesbedienstete in der Probezeit ihren Arbeitsplatz verloren. Die Welt berichtet, dass weitere Stellenstreichungen erwartet werden. Musk betonte die Notwendigkeit zur Ausgabensenkung und bezeichnete seine Bemühungen als „Revolution“.

Weitere Nachrichten zur US-Politik lesen Sie auf der nächsten Seite.

Das könnte Ihnen auch gefallen