Nach Telefonat: Starmer und Trump wollen Druck auf Putin erhöhen

Der US-Präsident Donald Trump und der britische Premierminister Keir Starmer haben in einem Telefonat über die Situation in der Ukraine gesprochen. Starmer und Trump sprachen laut dem „Independent“ von einem Treffen in Paris, bei dem mehrere Länder über Unterstützungsmöglichkeiten für die Ukraine diskutiert hatten. Ein Sprecher von Downing Street erklärte, dass sich beide Staatschefs nun einig darüber sind, den „kollektiven Druck" auf Putin zu erhöhen. 

Starmer: „Putin ist eine Gefahr für Europa"

Starmer warnte davor, dass Putin eine „ernsthafte Gefahr für ganz Europa" darstelle, und versprach die volle Unterstützung des Vereinigten Königreichs für die Ukraine. Nach einer Konferenz in München versuchen die Nato-Staaten, eine gemeinsame Strategie gegen die russische Aggression zu entwickeln. Allerdings gibt es noch Uneinigkeit darüber, wie genau vorgegangen werden soll.

Die ukrainische Regierung befürchtet, Russland könnte bald eine neue Offensive starten, um seine Verhandlungsposition zu stärken. Deutsche Geheimdienste warnen zudem, dass Russland sich auf einen größeren Krieg gegen den Westen bis zum Ende des Jahrzehnts vorbereite.

Trump droht Russland mit Zöllen

US-Präsident Donald Trump droht Russland mit Zöllen auf Öl, sollte Moskau die Friedensbemühungen in der Ukraine blockieren. Trump äußerte sich in einem Interview mit NBC verärgert über den russischen Präsidenten Wladimir Putin, der kürzlich die Führung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj kritisiert hatte. „Ich bin sehr wütend und stinksauer auf Putin“, sagte Trump. Falls er glaube, dass Russland Schuld am Scheitern des Waffenstillstands sei, werde er sekundäre Zölle verhängen, die zwischen 25 und 50 Prozent liegen könnten. 

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