Macron überzeugte Trump, das Treffen mit Selenskyj in Washington stattfinden zu lassen

US-Präsident Donald Trump hat in letzter Minute entschieden, den Besuch des ukrainischen Präsidenten in Washington doch zuzulassen. Der Besuch stand zuvor aufgrund von Spannungen zwischen beiden Ländern auf der Kippe.

Macron vermittelte zwischen Trump und Selenskyj

Der französische Sender „BFMTV“ berichtete, dass Trump den Besuch Selenskyjs zunächst absagen wollte. Der ukrainische Präsident sollte am 28. Februar in die USA reisen. Am 26. Februar erhielt Kiew jedoch die Nachricht, dass das Treffen nicht stattfinden würde. Trump hatte zuvor Druck auf die Ukraine ausgeübt, einen Rohstoffdeal abzuschließen.

Am 19. Februar kritisierte Trump Selenskyj öffentlich und nannte ihn einen „Diktator ohne Wahlen“. Macron griff daraufhin ein und konnte Trump überzeugen, den Besuch stattfinden zu lassen. „Macron konnte Trump umstimmen“, berichtete auch der „Kyiv Independent“. Trump kündigte am 26. Februar, nach dem Gespräch mit Macron, schließlich an, dass Selenskyj wie geplant am 28. Februar nach Washington kommen würde.

Ukrainisch-amerikanischer Rohstoffdeal beschlossen

Während seines Besuchs werden Kiew und Washington einen Fonds einrichten, in den die Ukraine 50 Prozent der Einnahmen aus der zukünftigen Monetarisierung staatlicher Rohstoffe einzahlen wird. Der „Kyiv Independent“ berichtet, dass die endgültige Vereinbarung, anders als von der Ukraine gewünscht, keine spezifischen Sicherheitsgarantien der USA beinhaltet.

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