Die Fusionskraft von morgen: Wie Proxima Fusion den Energiemarkt umkrempeln will
Kernfusion ist so komplex, dass selbst Laien nach zwei, drei YouTube-Videos von Hartmut Zohm (praktische Seite) oder Joseph Gassner (theoretischer Blick) klar wird, warum das viele Jahrzehnte dauert. Doch die Fortschritte sind unbestreitbar. Vor allem in Europa hat sich in der Kernfusionsforschung viel getan, und die Entwicklung hat sich in den vergangenen Jahren merklich beschleunigt.
Eine der komplexesten und extremsten Maschinen, die je gebaut wurden, steht im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Deutschland: der Stellarator Wendelstein 7-X. Ausgehend von dessen Forschungserfolgen will die IPP-Ausgründung Proxima Fusion nun als Privatunternehmen die nächsten Schritte angehen: eine positive primäre Energiebilanz und danach ein Prototyp für den kommerziellen Einsatz.
- Proxima Fusion ist eine Ausgründung des Max-Planck-Instituts und will als Startup Fusions-Nettoenergie demonstrieren.
- Das Design des „Stellaris“ genannten Reaktors baut auf den Erkenntnissen aus dem Versuchsreaktor Wendelstein 7-X auf.
- Francesco Sciortino gibt im Interview einen Einblick in die ambitionierte Timeline, die sich sein Team vorgenommen hat.
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Francesco Sciortino, Mitgründer und CEO von Proxima Fusion, beantwortet im folgenden Interview die wichtigsten Fragen zu Finanzierung, Technik, Europa, der Zusammenarbeit mit dem IPP, den Möglichkeiten und dem Tanz an deren Rand. Wie es sich für ein Startup gehört, sind Proximas Ziele sehr ambitioniert und die Pace brutal. Die Ziele sind jedoch, und das ist Sciortino wichtig, keine Spinnerei. Eine Pilot-Anlage, die den Weg zu kommerziellen Kraftwerken ebnet, soll bis 2031 einen Energieüberschuss zeigen.
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