„Mit Augen gerollt": Mann wird im Bewerbungsgespräch auf einmal zu ehrlich

  • Im Video: Personaler setzen auf raffinierten Wasserglas-Test, um Bewerber auszusortieren

„Ich hatte gerade das enttäuschendste Vorstellungsgespräch meines Lebens“, beginnt ein Arbeitssuchender seine Geschichte auf der Plattform Reddit. „Ich habe meinen vorherigen Job gekündigt, weil meine Leistungen nicht anerkannt wurden. Ich wurde gefragt, warum ich meine andere Stelle aufgegeben habe, und gab den oben genannten Grund an.“

Fünf Personen befragten den Mann, eine Frau reagierte unerwartet auf seine Antwort. „Sie würden also sagen, dass Sie bestätigt werden müssen, um zu arbeiten?“, fragte die Interviewerin, „rollte leicht mit den Augen und kicherte“.

Die drei häufigsten Fragen in einem Vorstellungsgespräch:

  • Erzählen Sie etwas über sich. Diese Frage dient oft als Eisbrecher und bietet dem Bewerber die Gelegenheit, einen Überblick über seine Erfahrungen, Fähigkeiten und Persönlichkeit zu geben.
  • Warum möchten Sie für unser Unternehmen arbeiten? Hier möchte der Interviewer verstehen, was den Bewerber motiviert und was ihn speziell an dem Unternehmen und der Position interessiert.
  • Was sind Ihre größten Stärken und Schwächen? Diese Frage zielt darauf ab, die Selbsteinschätzung des Bewerbers zu überprüfen und zu sehen, wie gut er seine Fähigkeiten und Entwicklungspotenziale reflektieren kann.

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Der Arbeitssuchende präzisierte seine Antwort. „Ich habe ihr gesagt, dass ich hervorragende Arbeit leiste, aber nicht die gleiche Anerkennung in Form von Gehaltserhöhungen oder Boni erhalte wie die anderen in meinem Team“.  

Wieder habe die Interviewerin mit den Augen gerollt. „Sie brauchen also Leute, für die Sie arbeiten oder denen Sie helfen, die sich bei Ihnen bedanken oder Sie anerkennen. Sie brauchen das jeden Monat, damit Sie Ihre Arbeit machen können?“  Das Interview endete für den Mann enttäuschend.

Im Bewerbungsgespräch zu ehrlich: „Musst nicht die Wahrheit sagen, warum du gegangen bist“

Die Reddit-Community sieht die Schuld vor allem beim Bewerber selbst: „Es war nicht richtig, dass sie sich so verhalten hat, aber deine Antwort ist schlecht. Du musst nicht die Wahrheit sagen, warum du gegangen bist“, schreibt jemand. „Du hast kein Vorstellungsgespräch mit einem Lügendetektor oder jemandem, der jede deiner Antworten überprüft“, kommentiert ein anderer.

Ungewöhnliche Forderung: Bewerbungsgespräch nach erster Frage abgebrochen

In einem anderen Fall brach der Bewerber das Job-Interview bereits nach der ersten Frage ab. Grund dafür war eine ungewöhnliche Frage des Recruiters. Der Personalchef fragte ihn: „Wie gehen Sie mit unbezahlten Überstunden um?“. Der Bewerber fragte nach der Bezahlung von Überstunden und erhielt die Antwort, dass keine Überstunden erfasst würden und Mitarbeiter so lange arbeiten sollten, bis die Arbeit erledigt sei. Daraufhin beendete er das Gespräch.

Ein weiterer Jobsuchender rächte sich am System, indem er selbst eine automatisierte Absage-Mail an Unternehmen verschickte.

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