AMD bestätigt Preise und Starttermin für Ryzen 9950X3D und 9900X3D
Bereits seit Wochen gibt es gleichlautende Gerüchte, nun hat AMD diese bisher inoffiziellen Angaben bestätigt: In der Reihe Ryzen 9 erscheinen am 12. März 2025 zwei neue CPU-Modelle, der 9900X3D mit 12 Kernen und der 9950X3 mit 16 Kernen. Die Preisempfehlung ohne US-Steuern liegt bei 599 und 699 Dollar. Damit kosten die neuen Prozessoren, zumindest auf dem Papier, soviel wie ihre Vorgänger der 7000er-Serie bei Verkaufsstart.
AMDs Leiter der Computing and Graphics Group, Jack Huynh, bestätigte Termin und Preis in einem Post auf X. Der Chiphersteller hatte die beiden Prozessoren bereits auf der CES im Januar angekündigt, aber bisher nur das erste Quartal 2025 als Zeitraum für die Verfügbarkeit genannt. Die jetzige Präzisierung kam nur einen Tag nach dem Verkaufsbeginn der überzeugenden Grafikkarten Radeon RX 9070 und 9070 XT. Offenbar will AMD die Begeisterung der Spieler – sofern diese denn eine der noch knappen Karten erhalten haben – nun für die Prozessoren mitnehmen.
Weiterhin nur ein Die mit Stapelcache
Wie bei diesen ist zu befürchten, dass auch die beiden neuen Ryzens am Anfang recht schlecht verfügbar sein könnten. Das gilt jedenfalls dann, wenn nun viele Nutzer auf die 12- und 16-Kerner aufrüsten, denen die 8 Kerne des schon verfügbaren 9800X3D nicht ausreichten. Mit diesen und den 64 MByte zusätzlichem L3-Cache ist der 9800X3D zwar der schnellste Prozessor für PC-Spiele, in der Anwendungsleistung jedoch bisweilen Prozessoren mit mehr Kernen unterlegen. Wie schon bei der 7000er-Generation ist der Stapelcache jedoch nur auf einem Compute-Die angebracht, was beim 9900X3D also acht Kerne mit Zusatzspeicher und vier ohne ergibt, beim 9950X3D folglich je acht mit und ohne X3D-Speicher.
Der bisherige 9800X3D war monatelang nur zu stark überhöhten Preisen zu haben, zeitweise war auch der Vorgänger 7800X3D dadurch teurer als bei seiner Markteinführung, weil er besser verfügbar war. Wie einer früheren Meldung zu entnehmen ist, hat sich das in den letzten Wochen jedoch stark verbessert. Die 9000er-Ryzens laufen in bestehenden AM5-Mainboards, sofern deren BIOS Unterstützung für sie mitbringt, was jedoch durch Updates bei fast allen der Fall sein dürfte.