US-Ministerium ändert Regeln für Internet-Förderprogramm und hilft so Starlink

>Das US-Handelsministerium will die Regeln für ein Förderprogramm zum Ausbau von Internetverbindungen ändern, berichtet die New York Times. Demnach kann Starlink künftig als Alternative zu Breitbandleitungen aus Glasfaserkabeln schnelles Internet in bisher nicht angeschlossene Haushalte bringen. Welche Option in welcher Höhe gefördert wird, ist noch nicht entschieden. Das gesamte Programm hat ein Volumen von 42 Milliarden Dollar.

Die Programmregeln, die Starlink ausschlossen, wurden unter dem früheren US-Präsidenten Joe Biden verabschiedet. "Das Ministerium streicht die sinnlosen [technischen] Anforderungen der Biden-Regierung", wird der amtierende Handelsminister Howard Lutnick zitiert. Er spricht auch von einem technologieneutralen Ansatz, der nun verfolgt werden soll. Weiterhin argumentiert er in seiner Stellungnahme auch mit "woken" Anforderungen und der Bevorzugung bestimmter Technologien durch die Biden-Administration.

Vor dem Hintergrund, dass Elon Musk das Starlink-Projekt besitzt und Donald Trump berät, sorgt die Änderung für Irritationen. Mit der Regeländerung könnte Starlink offensichtlich von dem Förderprogramm profitieren. Ob dies der Fall sein wird, bleibt abzuwarten.

The Broadband Equity, Access and Development Programm (BEAD)

Ziel des Förderprogramms BEAD ist es, alle Amerikaner mit schnellem Internet zu versorgen. Dazu sollen Projekte von Bundesstaaten und Territorien, die zu den USA gehören, gefördert werden. Priorisiert werden dabei Regionen, die keine oder eine langsame Internetverbindung unter 25 Mbps Download und 3 Mbps Upload oder 100 Mbps Download und 20 Mbps Upload haben.

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