Developer Snapshots: Kleinere News der letzten Woche
>Zum Wochenende gibt es einen kleinen Überblick über alles, was es zwar nicht in die News geschafft hat, wir aber dennoch für spannend halten:
- Spring Cloud hat Version 2025.0.0-M2, auch Northfields genannt, erreicht. Das M2-Release bezeichnet den zweiten Meilenstein und ist kompatibel mit dem Open-Source-Java-Framework Spring Boot 3.5.0-M2. Spring Cloud bietet Entwicklerinnen und Entwicklern Tools an, um einige der häufigsten Pattern in verteilten Systemen zu erstellen, darunter Konfigurationsmanagement, Service Discovery und intelligentes Routing.
- Die JetBrains Foundation bietet Unterstützung für ein Bachelor-Programm und vergibt 15 Vollstipendien an die talentiertesten Bewerberinnen und Bewerber, die Kosten für Studiengebühren, Unterkunft, Krankenversicherung, Visagebühren und ein monatliches Taschengeld von 300 € abdecken. Viele Absolventen der von der JetBrains Foundation mitentwickelten Bachelor- und Masterprogramme arbeiten nach eigenen Angaben bei führenden IT-Unternehmen wie Meta, Google und JetBrains.
- Das rustup-Team hat die Veröffentlichung von rustup 1.28 bekanntgegeben, einem Werkzeug zur Installation der Programmiersprache Rust. Diese Version umfasst wesentliche Änderungen, darunter die Unterstützung neuer Host-Plattformen und Verbesserungen der Benutzerfreundlichkeit, wie ein überarbeitetes Ausgabeformat von
rustup show
und die Unterstützung zusätzlicher Aliase fürremove
-Befehle. - Die Kotlin Foundation beteiligt sich 2025 wieder am Google Summer of Code und bietet die Möglichkeit, an Open-Source-Projekten mitzuwirken. Dieses Jahr umfasst das Programm mehr Projekte von Mitgliedsunternehmen wie JetBrains, Google, Uber und Gradle, mit Unterstützung durch erfahrene Mentoren. Auch das Rust Project nimmt am GSoC teil.
- Für Aider, ein KI-Tool zur Softwareentwicklung, liegt Version 0.75 vor. Zu den Neuerungen gehören die Unterstützung für das Sprachmodell Claude 3.7 Sonnet, Bugfixes für mehrzeilige Eingaben, das Sprachpaket Tree-sitter (Syntax-Parser-Generator) und spezielle Dateien in Kotlin-Projekten. Aider hat offenbar 46 Prozent des im Update enthaltenen Codes selbst geschrieben.
- Databricks, ein US-amerikanisches Softwareunternehmen aus San Francisco, erweitert sein Angebot für Start-ups und bietet Game Studios kostenlose Credits, Beratung durch Experten sowie Zugang zu einem Daten- und KI-Ökosystem, um die Entwicklung anspruchsvoller Spiele zu unterstützen. Das Angebot umfasst unter anderem Databricks-Credits im Wert von 50.000 US-Dollar, technischen Support und Rabatte bei Partnerdiensten wie Sigma Computing und HeroicLabs.
- Die Pgpool Global Development Group hat die Veröffentlichung von Pgpool-II 4.6 bekanntgegeben, einem Tool zur Erweiterung von PostgreSQL mit Funktionen wie Connection Pooling, Lastverteilung und automatischem Failover. Version 4.6 bringt neue Funktionen und Anpassungen, darunter neue PCP-Befehle zur Protokollrotation und Cache-Invalidierung, Unterstützung von IPv6 für bestimmte Parameter und die Integration des SQL-Parsers von PostgreSQL 17.
- Für das Datenbankverwaltungssystem Trailbase liegt Version 0.7 vor. Das Update führt Schema-abhängige Autovervollständigung im SQL-Editor ein und ermöglicht die Verwendung von UUID-textkodierten 16-Byte-Blobs als Datensatz-IDs und Filter. Zudem überarbeitet es die Sicherheit durch das Schwärzen von Secrets in Admin-APIs/UI und bietet eine angepasste Authentifizierungs-Oberfläche mit Bildressourcen für externe Anbieter wie Discord und GitLab.
- Project Jupyter hat die Wahl für seinen Executive Council 2025 abgeschlossen. Die neu gewählten Führungsmitglieder Afshin Darian, Chris Holdgraf und Rick Wagner verantworten für zwei Jahre die strategische und operative Richtung des Projekts.
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(Bild: lizakras auf 123rf.de)
Am 24. März findet wieder unsere Online-Konferenz betterCode() Clean Architecture statt. Die Vorträge stellen saubere Architekturkonzepte vor und beleuchten deren tieferliegende Details. Das Event richtet sich an Softwarearchitekten, Softwareentwicklerinnen und IT-Projektleiter, die sich neue Trends aneignen und Erfahrungen mit Kollegen austauschen wollen. Zwei ganztägige Workshops veranschaulichen die Theorie mit praktischen Übungen.
Aus dem Programm:
- Ist Wartbarkeit überbewertet?
- Architektur von unten – die Brücke schlagen zwischen Code und Architektur
- Von Microservices zum Modulithen – Erfahrungen aus einem Experiment
- Ist Clean gleich Green? – Wir haben nachgemessen
- Die Zukunft der Softwarearchitektur: Wie GenAI und LLMs den Code von morgen gestalten
Die Praxis-Workshops zum Mitmachen:
- Flexible Anwendungsarchitektur mit der Clean und der Hexagonal Architecture (19. März)
- KI-Kompetenz für Architekt:innen und Entwickler:innen: Prompt Engineering praxisnah (26. März)
Noch bis zum 9. März gibt es günstige Frühbucher-Tickets.