Google verteilt Fix für kaputte Chromecasts

Ein Update für defekte Chromecasts soll die Streaming-Sticks von Google wieder lauffähig machen. Darauf weist Google in einem Support-Eintrag hin. Der Fix werde bereits verteilt und soll in den kommenden Tagen auf allen betroffenen Geräten ankommen, schreibt ein Google-Mitarbeiter dort.

Der Chromecast der zweiten Generation und der Chromecast Audio können seit einigen Tagen keine Inhalte mehr streamen. Beide Geräte kamen 2015 in den Handel. Screenshots in den sozialen Medien zeigten verschiedene Fehlermeldungen. Der Tenor: Das Zertifikat zur Authentifizierung sei abgelaufen, weil die Firmware zu alt sei. Nutzer können sich nicht mehr mit dem Chromecast verbinden, das Gerät wird damit praktisch unbrauchbar.

Keine Absicht von Google

Viele Nutzer befürchteten, Google habe die älteren Geräte absichtlich abgeschaltet. Das Unternehmen bestätigte aber schnell, dass es sich um einen Fehler handele. Den Chromecast einfach zu deaktivieren, würde ohnehin nicht ins Bild passen: Die noch ältere erste Generation bleibt lauffähig, obwohl sie bereits keine Software-Updates mehr bekommt. Die zweite Chromecast-Generation wird von Google dagegen noch offiziell unterstützt.

Bevor Google das Problem mit den Chromecasts zweiter Generation bestätigt hatte, hatten zahlreiche Nutzer bereits auf eigene Faust nach Lösungen für das Chromecast-Problem gesucht. Diese inoffiziellen Lösungswege sahen in der Regel vor, das Gerät zuerst auf Werkseinstellungen zurückzusetzen. Das wird für Betroffene nun zum Nachteil: Im Support-Post schreibt Google, es bestehe weiterhin der Fehler, dass sich betroffene Chromecasts nach dem Werksreset nicht mehr einrichten lassen. Auch das wolle Google "so bald wie möglich" lösen.

Google verkauft mittlerweile keine Chromecast-Geräte mehr, sondern nur noch den deutlich größeren Google TV Streamer. Den "Chromecast mit Google TV" verkauft Google selbst nicht mehr, Restbestände sind aber noch bei Händlern zu finden.

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