Mehr als irritiert: Thomas Müller wurde vom Bayern-Aus wohl kalt erwischt

Thomas Müller und der FC Bayern – diese Verbindung schien über viele Jahre unzertrennlich. Nun deutet alles darauf hin, dass die Wege nach 25 gemeinsamen Jahren trennen werden. 

Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, erhält der 35-Jährige kein neues Vertragsangebot vom Rekordmeister. Eine Entscheidung, die Müller selbst kalt erwischt hat und die unter den Fans für Kopfschütteln sorgt.

Dabei klang die Situation rund um Müller in den vergangenen Monaten ganz anders. Noch im November letzten Jahres betonten die Verantwortlichen an der Säbener Straße, dass man unbedingt mit Müller verlängern wolle. 

Kein Bayern-Angebot: Mit der Müller-Entwicklung hatte niemand gerechnet

Anfang des Jahres äußerte sich Sportvorstand Max Eberl sogar öffentlich und bezeichnete eine Vertragsverlängerung mit dem Publikumsliebling als „eine Frage von Sekunden“. Doch jetzt steht Müller, der laut "Sky" gerne noch mindestens ein Jahr weiter für die Roten aufgelaufen wäre, plötzlich ohne konkretes Angebot da – eine Entwicklung, mit der kaum jemand gerechnet hätte.

Auch wenn Sportvorstand Max Eberl auf die laufenden Gespräche verwies, verdichten sich die Zeichen, dass sich die Wege im Sommer vorerst trennen werden.

Müller soll von Bayern-Vorgehen sehr irritiert sein

Wie "Bild" berichtet, sei aus Müllers Umfeld zu hören, dass der Bayern-Profi über die jüngsten Entwicklungen mehr als nur irritiert sei. Tatsächlich hatte Müller fest damit gerechnet, zumindest einen Vorschlag seitens der Vereinsführung präsentiert zu bekommen. 

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Doch entgegen allen Erwartungen gab es weder Gespräche über mögliche Zahlen noch konkrete Vertragsdetails. 

Für Müller, der stets als Herz und Seele des FC Bayern galt, kommt diese Entwicklung mehr als überraschend. Es bleibt das bittere Gefühl, dass die Wertschätzung zuletzt zu kurz kam.

Trotz der deutlichen Tendenz ist allerdings noch keine endgültige Entscheidung seitens des Bayern-Vorstandes getroffen worden. 

Wie aus Vereinskreisen durchgesickert ist, soll es in der kommenden Woche zu einem weiteren Treffen zwischen Müller, seinem Management und den Verantwortlichen kommen. Dieses Gespräch dürfte endgültig Klarheit schaffen, wobei eine Trendwende nach den jüngsten Aussagen jedoch unwahrscheinlich scheint.

Abschied in die USA als wahrscheinlichste Option

Sollte es tatsächlich keine Verlängerung geben, gilt ein Wechsel Müllers in die US-amerikanische Major League Soccer (MLS) derzeit als wahrscheinlichstes Szenario. Bereits in der Vergangenheit lagen dem Oberbayern attraktive Angebote aus den USA vor, die Müller allerdings zugunsten eines Verbleibs beim FC Bayern stets ablehnte. 

Eines jedoch scheint klar: Ein Engagement bei einem anderen Verein in der Bundesliga ist für Müller ausgeschlossen. Zu tief verwurzelt ist die Vereinslegende beim deutschen Rekordmeister, als dass ein Wechsel zu einem nationalen Konkurrenten ernsthaft infrage käme.

Für die Fans des FC Bayern wäre der Abschied Müllers ein emotionaler Einschnitt, der das Ende einer goldenen Ära markiert. Schließlich symbolisiert kaum ein anderer Spieler die Identität des Klubs so stark wie der gebürtige Weilheimer, der in bislang 715 Pflichtspielen für die Münchner beeindruckende 248 Tore erzielt und zahlreiche Titel gewonnen hat.

Die Verantwortlichen rund um Max Eberl und Jan-Christian Dreesen stehen somit vor der heiklen Aufgabe, einen Abschied zu gestalten, der einer Klublegende wie Müller gerecht wird. Ob dies gelingt, dürfte entscheidend dafür sein, ob Müller später in einer verantwortungsvollen Rolle an die Säbener Straße zurückkehren wird – und wie groß der Schmerz über das Vertrags-Aus tatsächlich bleibt.

Von Vjekoslav Keskic

Das Original zu diesem Beitrag "Müller überrascht vom Bayern-Aus: Wechsel in die USA rückt näher" stammt von fcbinside.de.

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