Kompany-Reaktion auf seinen wichtigsten Sieg zeigt, wie gut er Bayern tut

Sieben Spiele blieb der FC Bayern zuletzt sieglos gegen Bayer Leverkusen. Die Werkself wurde unter Xabi Alonso zum Angstgegner der Münchner, der größte Konkurrent der Nation; und sie wurden das Team, das die elfjährige Dominanz beendete und die Bayern vom Thron stürzte.

Ob Julian Nagelsmann, Thomas Tuchel oder Vincent Kompany. Sie alle konnten Alonsos Bayer nicht schlagen. Die Bayern-Amtszeit des heutigen Bundestrainers endete gar mit dem 1:2 gegen die Rheinländer. 

Auch Kompany verzweifelte am Fußball des Spaniers. Drei Partien, daraus resultierten zwei Remis und eine Niederlage, das DFB-Pokal. Im letzten Aufeinandertreffen gaben die Münchner keinen einzigen Torschuss ab – ein historischer Tiefwert in der glorreichen Bayern-Geschichte.

Der Bann ist nun gebrochen, Alonso ist entzaubert. Die Bayern gewinnen nicht nur erstmals gegen Alonsos Leverkusen, sie dominieren die Werkself um Florian Wirtz auf größter Bühne. 3:0 in der Champions League, das mit Spannung ersehnte Bundesliga-Duell im Achtelfinale geht im Hinspiel klar an die Münchner.

Bayern-Gala ist eine Genugtuung für Kompany

Für Kompany eine Genugtuung. Die Bayern zeigen im bis dato wichtigsten Aufeinandertreffen, wer die Nummer eins im deutschen Fußball ist. Der Sieg ist auch in der Höhe verdient.

Damit geht auch das Trainerduell klar an Kompany. Der wollte nach der Partie davon aber nichts wissen. „Es gibt keine 'meine Siege'. Es ist unser Sieg“, erklärte er bei Dazn. An den Viertelfinal-Einzug sei noch nicht zu denken, das Spiel sei noch nicht vorbei, „am Dienstag geht es wieder weiter“, so Kompany.

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Kompany hat „keine Zeit für Selbstlob“

„Was wir jetzt gemacht haben, müssen wir Dienstag wieder machen. Es gibt jetzt keine Zeit für Selbstlob oder sowas. Natürlich dürfen die Jungs zufrieden sein, das ist immer so, wenn du deine Arbeit gemacht hast. Aber jetzt erstmal den Fokus auf Bochum [legen] und dann auf das zweite Spiel gegen Leverkusen.“

Kompany tritt ruhig und souverän auf, lässt sich auf die Spielchen der Medien erst gar nicht ein. Dadurch bringt er Ruhe in den sonst so wild aufgescheuchten Laden. Der Kimmich-Vertrag und die ewige Musiala/Wirtz-Frage haben schon genug Brisanz in das Dauerduell mit Leverkusen gebracht.

Der Belgier setzt dabei den kompletten Kontrast zu Vorgänger Tuchel. Beim jetzigen England-Coach ging nahezu jedes Abpfiff-Interview in irgendeiner Form viral. Bayern-Siege und Niederlagen, sie wurden zur Tuchel-Show.

Kompany mag für uns Medien „langweiliger“ sein, für die Bayern ist diese besonnene und stoische Art aber genau das richtige. Und wenn es Zeit ist, Siege zu feiern, dann tut Kompany auch das. Das hat er gegen den VfB Stuttgart eindrucksvoll gezeigt. 

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