Die besten Aprilscherze aller Zeiten – Klassiker und neue Ideen

Der 1. April ist traditionell der Tag, an dem kreative Streiche und witzige Täuschungen erlaubt sind. Der Brauch des Aprilscherzes reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück und sorgt seit jeher für humorvolle Momente. Von medienwirksamen Scherzen bis zu kleinen Büropranks: Wir präsentieren die legendärsten Aprilscherze der Geschichte und zeigen Ihnen, welche Sie 2025 problemlos selbst umsetzen können. 

Die besten Streiche sind diejenigen, die harmlos sind und keine langfristigen Schäden hinterlassen. So bleibt der Spaß am 1. April unvergesslich!

Die besten Aprilscherze vergangener Zeiten

1957 - Der Spaghetti-Baum 

Er gilt als der Klassiker unter den Aprilscherzen: Die ehrwürdige BBC strahlte 1957 eine scheinbar seriöse Dokumentation über die Spaghetti-Ernte in der Schweiz aus. Mit professoralem Oxford-Englisch berichtete der Sprecher über den hervorragenden Jahrgang der "homegrown spaghetti". Rund acht Millionen Briten fielen auf den Scherz herein, zahlreiche Zuschauer riefen anschließend beim Sender an und erkundigten sich, wie sie selbst Spaghetti anbauen könnten. In einer Zeit, als Spaghetti in England noch eine Seltenheit waren, wirkte der perfekt inszenierte Beitrag absolut glaubwürdig. 

1962 - das Nylon-Farbfernsehen

Auch in Schweden gab es seinerzeit nur eine Sendeanstalt. SVT sendete in Schwarz-Weiß und verkündete frech in den Nachrichten, dass für Fernsehen in Farbe ein einfacher Kunstgriff genüge. Man müsse nur einen Nylonstrumpf über das Gerät stülpen und schon erschiene das Bild in leuchtenden Farben. Wie viele Damen dafür wohl ihr teures Beinkleid abgeben mussten?

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1977 - erträumtes Urlaubsparadies

Und wieder mal das humorvolle Königreich: Die britische Zeitung „The Guardian“ veröffentlichte 1977 eine mehrseitige Sonderbeilage über den zehnten Geburtstag des  (natürlich erfundenen) Inselstaates „San Serriffe“ im Indischen Ozean, der aus vielen kleinen Inseln bestünde, jede in Form eines Semikolons; die Hauptstadt hieße Bodoni und das Staatsoberhaupt wäre ein nicht sehr beliebter General namens Pica. Großbritanniens Reisebüros waren verblüfft, als plötzlich viele ihrer Kunden an diesem verheißungsvollen Ort ausspannen wollten.

2008 - Fliegende Pinguine

Immer wieder legte sich die BBC im April mächtig ins Zeug: In einer aufwendig produzierten Kurzdokumentation wurde 2008 eine angeblich neu entdeckte fliegende Pinguinkolonie gezeigt. „Diese kleinen Kerle können etwas, was keine anderen Pinguine können“, ruft ein aufgeregter Reporter in die Kamera – dann heben die Tiere mithilfe von Computeranimation in Richtung Südamerika ab. Das angeblich in der Antarktis gedrehte Video – in Wahrheit stand der Reporter die ganze Zeit in einem Studio - erlangte Kultstatus.

2011 - Punkteerlass in Flensburg

Auch die Deutschen können flunkern: Kurz gefreut haben dürften sich am 1. April 2011 einige deutsche Verkehrssünder: Mehrere Radiosender hatten sich zusammengetan und vermeldet, das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg wolle per Lotterie Punkte erlassen, um so das eigene Konto aufzubessern. Mit „punkteerlass.de“ gab es für die Aktion kurzzeitig sogar eine eigene Homepage. Nicht ganz so witzig dürfte man den Scherz im echten Bundesamt gefunden haben: Dort standen die Telefone nicht mehr still und der Mailaccount war voll.

2020 - Toilet Paper Token

Lachen in Zeiten von Corona: Das auf Kryptowährungen spezialisierte US-amerikanische Unternehmen CoinMarketCap führte ab dem 1. April 2020 eine vermeintlich neue Kryptowährung namens „Toilet Paper Token“ auf. Diese habe bereits eine Marktkapitalisierung von derzeit 85,5 Milliarden US-Dollar! Allerdings sei der Token bedauerlicherweise bereits vergriffen. Wer kennt das nicht – beim Toilettenpapier?

Einfache Aprilscherze zum Nachmachen

Im Büro:

  • Maus-Trick
    Kleben Sie ein Stück Klebeband unter die Maus eines Kollegen, sodass diese nicht mehr funktioniert. Ein simpler Klassiker für den Arbeitsplatz.
  • Sprachgesteuerter Drucker 
    Hängen Sie ein Schild an den Drucker mit der Aufschrift: „Dieser Drucker ist jetzt sprachgesteuert!“, und beobachten Sie, wie Kollegen verzweifelt Kommandos rufen. 

Für zu Hause: 

  • Grüne Lebensmittelfarbe auf die Zahnbürste: Ein kleiner Schock am Morgen – sieht aus, als würde die Zahnbürste schimmeln.
  • Gefrorenes Frühstück: Bereite eine Müslischale vor und friere sie über Nacht ein. Am Morgen wird das Opfer versuchen, das „eingefrorene“ Frühstück zu essen.

Viele weitere gute Ideen finden sich auch in den sozialen Netzwerken:

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