Lieferkette glaubt noch an Apples "Home Hub" für 2025 – oder HomePod mit Screen

Nach Spekulationen um eine Verschiebung einer neuen Smart-Home-Hardware von Apple aufgrund von Softwareproblemen bei den Siri-KI-Funktionen hat sich nun ein üblicherweise gut informierter Analyst zu dem Thema geäußert. Wie Ming-Chi Kuo vom taiwanischen Investmenthaus TF International Securities am Mittwoch auf X schrieb, bleibt es bei einem Rollout bis zum 3. Quartal. Er geht von einer Massenproduktion nach Apples Entwicklerkonferenz World Wide Developers Conference (WWDC) im Juni aus.

Mit oder ohne Lautsprecher?

Verwirrend bleibt, dass Kuo bei seinen Angaben stets von einem "HomePod mit Display" spricht, andere bekannte Gerüchteköche wie Mark Gurman von Bloomberg jedoch von einem "Home Hub" reden, der eher an ein verkleinertes iPad erinnert. Denkbar ist aber, dass es sich um ein und dieselbe Hardware handelt, die HomePod-Funktionalität beispielsweise über ein Dock mit integriertem Lautsprecher implementiert wird. Momentan ist der HomePod nur mit farbigen LEDs ausgestattet, einen echten Screen haben weder der große HomePod 2 noch der HomePod mini. Interagiert wird per Sprache, Start/Stopp-Befehl und die Möglichkeit, über Plus- und Minus-Tasten die Lautstärke zu ändern.

Der Home Hub soll wiederum erstmals auch Apple Intelligence bieten, das dem HomePod bislang völlig fehlt. Außerdem sind Features wie Videokonferenzen mit FaceTime und Messaging-Möglichkeiten angedacht. Einen App Store sieht Apple angeblich nicht vor. Das Gerät soll ungefähr so groß sein wie ein größeres iPhone, allerdings womöglich in rechteckiger Form. Man soll es auch an Wände anbringen können, um sein smartes Heim zu steuern.

Warten (auch) auf iOS 19

Kuo zufolge hatte Apple vor, das Gerät im ersten Quartal in Massenproduktion zu stecken, traf dann aber auf "Softwareentwicklungsprobleme". Dabei geht es angeblich nicht nur um Apple Intelligence, sondern auch das HomePod-Interface, das mit neuen iOS-Versionen übereinstimmen soll – hier sind für iOS 19 größere Umbauten vorgesehen.

"Diese Abstimmung ist für die nahtlose Integration neuer Produkte in das Apple-Ökosystem unerlässlich", schreibt Kuo dazu. Das würde bedeuten, dass Apple bis September mit dem Release wartet, denn bis dahin liegt iOS 19 wohl vor, sollte der Konzern bei seinem üblichen Zeitplan bleiben. Apple hatte zuletzt einräumen müssen, dass wichtige neue Siri-Funktionen wie die Kontexterfassung erst in einem Jahr erscheinen werden.

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